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Victor Klykov

Klykov Victor Victorovitsch geboren in Moskau, lebt seit1983 in Österreich.

Er war viele Jahre lang im diplomatischen Dienst der United Nations Industrial Development Organisation (UNIDO) in Wien beschäftigt.

Gedichte verfasst er von Jugend an.

Er ist Mitglied
der Gessellschaft der Lyrikfreunde, Österreich
desRussischen
Schriftstellerverbands,
und der Präsident des literarischen Clubs "Russische Poesie in Österreich".

Zahlreiche Publikationen in russischen und österreichischen Zeitschriften Vier poetische Bücher, davon eines auf Russisch und Deutsch.

Я даль…

 

Я – даль, я – горы, купол синий

Вдали сереющих небес.

Я – сад,

Сегодня я апрельский –

Цвету я радугой весенней…

На заднем фоне – тёмный лес.

 

Я – тишина,

Лишь звуки дивные природы

Мне дороги

И их не счесть.

Благословен будь, тайный Боже,

Благодарю за то, что есть.

Die Ferne bin ich…

 

Die Ferne bin ich, bin die Berge,

bin blaue Kuppel ferner grauer Himmel.

Ich bin der Garten.

Heute bin ich der April,

als Frühlingsregenbogen blühe ich...

im Hintergrund, da steht

                                            der dunkle Wald.

 

Ich bin die Ruh`,

In mir        

die wunderbaren Töne der Natur.

die nicht zu zählen sind.

Du segensreiches Wesen, geheimnisvoller Gott,

ich danke Dir dafür,

dass DU bist!

Öd liegt das Meer da,

 

läuft dahin, und bleibt
doch auf der Stelle...
Zwei, drei Jahrhunderte schon
spielt es vor mir mit der Welle.
Vom blauen Meeresflimmer
war ich verwirrt, vom Sand
am weiten Strand!

 

Ein Berg aus Sand,
er hielt mich auf,
vom Himmel, von der Sonne
gehätschelt, atmet
ruhig er mit Schatten,
und tauscht sein Gold
in Tintenschwarz und Wassergrau!

 

Mir schien’s,

als rühre sich ganz leicht

der angeschwemmte Riesenrosenwal

so groß,

dass zwischen Meer und Himmel
da liegen Maul und Schwanz,

ganz nackt und bloß!

Пустынное море…

 

Пустынное море

на месте бежало,

волнами играло

лет двести иль триста уже,

одно предо мной.

Я был ошарашен

песчаностью пляжа

и синей с мерцаньем водой.

 

Я был остановлен

песчаной горою,

что с небом и с солнцем

           в согласье

тенями дышало в покое,

           меняя свою позолоту

на чёрную тушь

           и на серую воду.

 

Казалось

           слегка шевелился

огромный расплавленный

           морж.

Меж небом и морем лежали

           морда его и хвост.